Umgangsverweigerung in Polen

Umgangsverweigerung in Polen. Wenn Sie Ihr Kind in Polen nicht sehen dürfen.

Umgangsverweigerung in Polen ist eine häufige Maβnahme, die von von geschiedenen Eheleuten oder ex-Partnern benutzt wird, die sich für die Scheidung oder Trennung rächen mőchten. Diese Situation betrifft gewőhnlich die Väter, die manchmal jahrelang das Kind nicht sehen oder treffen dürfen, weil das Kind „krank ist”, „bei den Groβeltern ist” oder „für einen Test lernen muβ”.

Umgangverweigerung kann aber nicht eine Art Strafe für die Trennung oder Scheidung sein.

Das wichtigste Rechtsinstrument, das dieses Verhalten verhindern kann, bleibt eine Geldstrafe.

Soll die Ex-Partnerin / Ehefrau oder der Ex-Partner/Ehemann die gerichtliche Entscheidung  zum Umgangsrecht nicht beachten und Ihre Kontakte mit Ihrem Kind verweigern oder behindern, dürfen Sie verlangen, dass Ihrer Ex-Partnerin oder Ihrem Ex-Partner eine Geldstrafe verhängt wird. In solcher Situation müssen Sie einen Antrag samt einer Kopie der gerichtlichen Entscheidung zum Umgangsrecht oder einer Kopie der Vergleichs, der entweder vor dem Gericht oder einem Mediator (Schlicher) unterschrieben wurde, beim Gericht einreichen. Von besonderer Bedeutung ist es, konkrete Verhaltensweisen von Ihrem Ex, die Ihre Kontakte mit Ihrem Kind behindert haben, aufzulisten. Es sollen daher konkrete Verhaltensweisen genannt werden, für die Ihr Ex mit einer Strafe verhängt werden soll. Das Gericht wird dann die beiden Parteien anhőren und der Person, die für die Umgangsverweigerung in Polen verantwortlich ist, drohen, sie mit einer Geldstrafe zu belegen. Diese Geldstrafe soll dabei der finanziellen Situation der mit der Geldstrafe belegten Person angemessen sein.

Diese scheinbar hoffnungslose Situation hat sich verbessert.

Eine Person, der der Umgang mit Kind verweigert oder behindert wird, kann für sich den Schadenersatz für Mangel an Kontakten mit Kind beanspruchen. Die Grundlage für die oben genannte Forderung ist Art. 448 des BGB. Diese Meinung wird auch im Urteil des Berufungsgerichts in Danzig vom 15. 07. 2015, Aktenzeichen I Aca 202/15, bestätigt. In diesem Urteil hat man anerkannt, dass die Beklagte (die Kindermutter) das Persőnlichkeitsrecht des Klägers (des Kindervaters) verletzt hat, indem sie dessen Kontakte, sowohl telefonische als auch persőnliche, mit seinen Kindern eingeschränkt hat, was Abbruch der Kontakte zwischen Vater und Kindern zu Folge hatte. Der Abbruch der Kontakte mit den Kindern hat dem Kläger seelisches Leiden zugefügt. Deshalb war die Forderung aufgrund des Art. 448 des BGB mőglich.

Umgangsverweigerung in Polen – weitere rechtliche Folgen.

Es soll dabei  auch erwähnt werden, dass Umgangsverweigerung, Umgangsbehinderung, Manipulierung des Kindes, negative Einstellung des Kindes gegenüber dem anderen Elternteil die Grundlage zur Sorgerechtseinschränkung für den Elternteil, der diese Methoden benutzt, sein kőnnen.

Man darf auch die Erstattung angemessener Ausgaben beantragen, wie z. B.: Benzin, Hotel und/oder Reiseticket.

Diese Prozedur beansprucht einige Zeit, aber immer őfters gelingt es reale Leistungen zu gewinnen: Treffen mit dem Kind, Geldstrafe für Umgangsverweigerung in Polen oder Umgangsbehinderung in Polen.